Therapeutische Traumberatung
Angekündigte Vorträge und Gruppenabende zur Traumdeutung sind unter Praxis Aktuell einzusehen.
Wie nutzt Traumarbeit ? Kurzbeschreibung : in unseren Träumen zeigt uns unser Unbewusstes unverfälscht, wo unsere Absichten und Ängste liegen. Der Traum entspringt einem mentalen Bereich, der ebenso zu uns gehört, wie das Wachbewusstsein. Wenden wir uns in Wertschätzung dem ratgebenden Potential unserer Träume zu, unter Beachtung ihrer Symbolsprache, erhalten wir Schlüssel zur Konfliktbewältigung und wachsen in eine erneuerte Lebensform hinein, die unseren individuellen Anliegen entspricht. Ich biete Ihnen in der Sprechstunde Deutungshilfen an, schwerpunktmässig nach der Lehre C.G.Jungs, auf Wunsch mittels kreativer Umsetzung durch Schreiben, Malen, Rollenspiel und Tanz. In meinen Seminaren können Sie die Sprache der Träume erlernen und für sich umsetzen. Nachfolgend weitere themenbezogene Details zur Traumarbeit :
Mein Weg zur Traumarbeit Wir alle kennen Krisen ! Sei es die mit der Familie, mit dem Partner, den Kindern, den Freunden, die im Beruf, der Existenz, der Krankheit oder die der eigenen Identitätsfindung. Jahrelang ahnte ich, dass Krisen, zum Großteil, wenn nicht vollständig selbstverschuldet sind, aber auch, dass in ihnen eine Chance zur Wende liegt. Ich erlebte meine Vernunft als immer wiederkehrenden, mahnenden Diktator, den Ausbruch aus dem Teufelskreis festgefahrener Gedankenstrukturen und Verhaltensmuster zu vollziehen. Aber wie denn ? ? Anstatt eine brauchbare Lösung zu finden, verstärkte sich meine Ohnmacht zunehmend, je mehr ich mich in die Verknüpfung von Krisen und Krankheit durch fehlerhaftes Denken und Tun, einlas. Zweifelsfrei war dies, wie unten aufgefüht, fantastische Literatur zu diesem Thema. Aber der gangbare Weg blieb für mich noch ungeklärt. Krankheit als Weg / Thorwald Dethlefsen u. Rüdiger Dahlke Schicksal als Chance / Autoren wie oben Lebenskrisen als Entwicklungschancen / R. Dahlke Krankheit als Sprache der Seele / R. Dahlke Wenn die Seele den Körper nicht gesunden lässt / Baldur R. Ebertin Aussöhnung mit dem inneren Kind / Erika J. Chopisch; Margaret Paul Mit dem Kennenlernen der Traumarbeit fand ich einen effektiven Zugang zu Krisen und aus ihnen heraus. Hier wurde ein wesentlicher Bestandteil meiner selbst berücksichtigt, in die Problemlösungssuche integriert : mein Unbewusstes. Alle anfänglichen Zweifel, ich könne mich einzig und allein in ein Luftschloss begeben, sind der Erfahrung und der Einsicht gewichen, dass mit dieser Methode der Bewusstseins – und Kreativitätserweiterung, ungeahnte Veränderungen möglich sind, die ich vormals glaubte nur mit erzwungener Verstandesmanipulation und grösseren Kraftanstrengungen erreichen zu können. Seitdem motiviere ich dazu die Bilder des Unbewussten, des inherenten „Heimkinos“ zu beachten und anzuschauen, um auf vielfältige Weise deren deutliche und treffende Hinweise zur Selbsterkenntnis und Selbstentfaltung zu nutzen. In der Bemühung Traumdeutungshilfen anzubieten, fühle ich mich in meinem Element. Mit der Traumdeutung entspreche ich dem Bedürfnis nach Persönlichkeitsentfaltung, durch Integration des "beratenden" Potentials aus dem Unbewussten. In Seminaren und Vorträgen vermittle ich den Weg zur Entschlüsselung von Trauminformationen, zur Nutzbarmachung im täglichen Leben. Wenn Sie weitere Anregungen wünschen und an mehr Wissen zum Thema Traumdeutung interessiert sind, empfehle ich Ihnen wärmstens die beiden Website Adressen meines Lehrers, Klausbernd Vollmar . Mit ihm findet in meiner Praxis in Landshut eine enge Zusammenarbeit statt. Unter Aktuelles > Vorträge > Traumdeutung auf meiner website www.naturheilpraxis-eigl.de finden Sie Einladungen zu diesem Thema. www.kbvollmar.de WWW.traumonline.de Was ist ein Traum ? Aus unserem Erleben ist er ein Gefüge an Bildern, Situationen und Gefühlen, die eine eigene filmähnliche Geschichte wiedergeben. Jede Nacht besuchen wir unser privates „Heimkino“, in dem unser innerer Regisseur seinen Film produziert. Die Bilder und Gefühle, die wir haben, können klar und deutlich sein oder auch abstrakt, diffus, sogar krotesk. Wir mögen uns manchmal völlig überrollt fühlen, uns fragen, was das soll oder kommen zum Schluss „was hab ich da für Blödsinn geträumt“! Wir träumen keinen Blödsinn. Alles, was wir träumen hat einen Bezug zu uns, jeder Traum will uns etwas sagen. Das verstehen wir später wenn wir an das Thema Entschlüsselung und Deutung des Trauminhaltes, genauer gesagt der Symbole, herangehen. Traumbilder und Traumgefühle steigen aus unserem Unbewussten auf, einem Bereich den die Tiefenpsychologen Freud und C.G.Jung intensiv erforscht haben. Wie der Name sagt, ist uns dieser Bewusstseinsbereich „unbewusst“. Aus dem Unbewussten kommen die Träume, es ist das Reservoir all unserer Wünsche, Sehnsüchte und Triebe, die sich im Überdruck im Traum ausdrücken dürfen. Durch Träumen bleiben wir psychisch gesund. Träumen dient dem Ausgleich der Seele, wir werden wieder ins seelische Gleichgewicht gebracht, weil wir verdrängten Anteilen in uns Raum geben, Druck abzulassen. Stellen sie sich vor, sie haben einen dringenden wichtigen Termin (Vorstellungsgespräch..), sind schon unpünktlich, weil sie im Stau aufgehalten wurden und da schnappt ihnen ein anderer die letzte Parklücke weg. Natürlich ärgern sie sich, vielleicht schimpfen sie vor sich hin aber sie wollen angepasst reagieren, schlucken den Ärger und suchen sich artig einen neuen Parkplatz. In der Nacht träumen sie diese Situation aber sie lassen ihrer Aggressivität Raum. Sie steigen aus dem Wagen, reißen dem anderen die Wagentür auf und erwürgen ihn mit ihrem Strumpf. Sie haben ihre verdrängten Wut im Traum ausgedrückt, als psychische Entlastung einerseits. Der Traum informiert sie aber auch um ihre Bereitschaft eine Opferrolle anzunehmen und ermuntert sie, sich an Ort und Stelle angemessen zu wehren. Experimentelle Versuche haben gezeigt, dass wir in Abwesenheit von Träumen, psychisch krank werden würden, in Psychosen abgleiten würden. Auch wenn Sie heute Abend hier sind und glauben, Sie träumen nicht, weil sie sich nicht daran erinnern, ist das falsch. Sie träumen und wie sie sich erinnern können an ihre Träume, um aus ihrem Rat Nutzen zu ziehen, werde ich ihnen heute noch mitgeben. Physiologisch gesehen befinden wir uns in Traumphasen in einer sogenanten REM-Phase (rapid eye movement). In diesen Phasen ist Traumerinnerung möglich. Wir sind nicht mehr im Tiefschlaf sondern dem Wachbewusstsein bereits angenähert, sozusagen „bewusster“. Diesen Bewusstseinszustand des Traumes durchlaufen wir jede Nacht 5-6 mal, ca. alle 90 Minuten. Die ersten Träume dauern ca. 5 Minuten und werden immer länger. Die letzte Phase vor dem Aufwachen kann bis zu 40 Minuten dauern. Die Erinnerung an die letzte gelingt am leichtesten. Auch wenn sie sich nicht an die vorhergehenden erinnern, der letzte bringt eine Zusammenfassung der ganzen Nacht, weil jede Nacht ein Thema „inne hat“. Im persönlichen Unbewussten sind Anteile von uns gespeichert, die wir nicht sehen, uns eben unbewusst sind. Der Traum setzt das in Szene, wovor wir im Alltag die Augen verschließen. Was wir nicht sehen oder erkennen wird uns in nächtlichen Bildern wieder vorgeführt, weil es beachtet, bzw. erkannt werden will. Meist passt dies nicht in unser geschöntes Selbstbild. Angenommen sie erleben den gleichen Traum immer wieder. Sie erleben in ihm immer wieder die gleiche Konfrontation. Dann müssen sie davon ausgehen, dass sie etwas Entscheidendes, einen im Traum vorgeführten Hinweis noch nicht erkannt haben. Beispiel: Frau träumt sie ist allein (wiederkehrender Traum)- ihr Mann stirbt in der Realität, nachdem sie dies wiederholt träumte. Hinweis sich mit der Problematik des Alleinseins auseinander zusetzen und eine Lösung zu finden (Anschluss an Hobbygruppe, Verein, neue Arbeit, Kontakte...)Dann hätte sie in der Akutsituation schon „vorgebaut“ und andere Ausgangslage gehabt. Angenommen sie haben Verfolgungsträume, dann wird ihnen klar gemacht, dass sie bisher vor etwas, einer Situation, einer Person „davongelaufen“ sind, eine Auseinandersetzung vermieden haben und er macht sie aufmerksam, dass sie die Angelegenheit aktiv, in entgegengesetzter Richtung, angehen sollten, sich diesem Konflikt, der ihnen „Beine macht“ eher zu stellen. Der Traum läuft solange hinter ihnen her, bis er beachtet wurde. Wir neigen dazu mit Scheuklappen durch´s Leben zu gehen. Wir machen die selben Fehler, verstricken uns immer wieder auf´s Neue in die selben Verhaltensmuster. Meist sehen wir nur die Probleme, die andere haben und projizieren, d.h. übertragen unsere auf andere. Hier wird uns der Traum, aus einer Weitwinkellinse gewissermaßen mehr Erkenntnisse über uns selbst geben, indem er unseren Blickwinkel für uns selbst weitet. Er zeigt uns die vernschlässigte Perspektive. Er ist der unverfälschte Spiegel unseres Selbstes und lässt keine Fehler durchgehen. Ängste, Befürchtungen,Konflikte, Sehnsüchte und paradisische Ziele, alles, was ihnen nur verschwommen bewusst ist, tritt im Traumfilm deutlich und unverfälscht zutage, damit das Unbewusste bewusst werden kann. Und wenn uns etwas bewusst wird heilen wir uns Schritt für Schritt (Erkenntnis ist der Weg zur Besserung/ Selbsterkenntnis ist der Schlüssel zur Veränderung). Was einem bewusster geworden ist, das ändert sich fast wie von selbst. Der Traum erweitert unsere Perspektiven, zeigt uns Chancen und Möglichkeiten, meist elegante Lösungen auf, an die wir „nur im Traum gewagt haben“ zu denken. Oft werden die Ereignisse und Gefühle des Vortages mit der persönlichen Situation so verknüpft, dass das personenbezogene Thema klar wird und neue ungedachte Lösungen entstehen. Träume helfen Probleme zu lösen. In christl. Kreisen heißt es : Dem seinen gibt es der Herr im Schlaf. Allerdings macht es eher Angst aus dem Unbewussten Rat zu holen, weil es uns unbekannt (und suspekt) ist. Es geht auf unser Sicherheitsbedürfnis zurück, dass wir das Ungewohnte, das was nicht fassbar ist, nicht wahrnehmen wollen. Damit bleiben wir aber beschränkt, unflexibel und blockieren unsere Möglichkeiten die kostenlose Beratungszeit unserer Träume zu nutzen. Lösungen werden im Traum so dargestellt, dass sie gefunden werden wollen. Er will ja, dass wir reif und emanzipiert werden, so wie ein liebevoll sorgender Elternteil. Er zeigt aber deutlich worin die Lösung liegen kann, durch Bilder und Gefühle. Er hilft buchstäblich auf die gute Lösung zu kommen. Und wenn dies langsam Schritt für Schritt geschieht. Allerdings gibt es Träume in denen Anweisungen erfolgen, in Form von sanften Befehlen oder klaren Aussagen: Schau in deinen Briefkasten, es (die Medizin) ist ein Geschenk. Hier können auch bildhafte Darstellungen begleitend erscheinen. Meist wacht man von der Deutlichkeit der Traumsprache auf. Diese Anweisungen sind so zu nehmen wie sie gesagt wurden, es braucht keine Deutung. Ein weiterer positiver Nebeneffekt der Beschäftigung mit dem Traum ist eine Steigerung unserer Kreativität und Intelligenz. Intelligenz heißt viel wahrzunehmen, Zusammenhänge erkennen, offen sein für Impulse, die zu einer Änderung anregen. Wir werden sensibler für Zwischentöne zwischen Hass und Liebe beispielsweise, der Gefühlsausdruck erhält Abstufungen und unser denken wird flexibler. Je blinder unsere Gedankenmechanismen waren, desto extremer kann ein Traum das Neue, das Ungewohnte in Szene setzen. Sind sie sich ihrer sexuellfeindlichen, puritanischen Seite nicht bewusst, schämen sie sich deswegen in der Öffentlichkeit, können sie im Traum nackt auf dem Wühltisch eines Kaufhauses stehen sehen. Hat dies religiös-dogmatische Züge, könnten sie im Traum, zu ihrer größten Verwunderung, nackt auf dem Altar stehen. Das wird nicht bedeuten, dass sie dies auch tun werden. Es geht um die Erkenntnis, dass sie an Ihrem Selbstbild, an ihrem Sexualbild auf sich selbst bezogen arbeiten sollen. Vielleicht fehlt es an Selbstvertrauen, weil sie mit ihrem Körper und ihrer Sexualität nicht zufrieden sind. Der Traum gibt ihnen Einsicht über ihre Schwachstellen (auch wenn diese bewusst sind), er zeigt ihnen wie sie dem begegnen und ihr Verhalten modifizieren können. Aber auch ihre Stärken, ihre ungeahnten Begabungen fördert er zutage, zeigt ihnen und ermutigt sie wie diese nutzen und ausbauen können. Oft sieht man nicht bei Konflikten, dass der Mut und das Geschick diese zu meistern, auch bereits vorhanden sind. Angenommen sie stehen vor einer Prüfung, trauen ihren Fähigkeiten nicht. Wenn sie träumen wie sie freudestrahlend mit dem wehenden Zertifikat in der Hand aus dem Prüfungsraum stürmen, dann dürfen sie sich zutrauen, dass sie das Zeug für´s Bestehen dieser Prüfung haben (und sollten wir hier einen prognostischen Anteil bedenken, dass sie die Prüfung auch bestehen werden). Der Traum arbeitet ständig an ihrer Selbstentwicklung. Er ist Selbstbeobachtung und Selbsterfahrung. Der Traum macht bewusst auch wenn die Information aus dem Unbewussten kommt. Im Wachbewusstsein sind wir eher unbewusst, weil wir keinen direkten Zugang zu uns selbst haben. In allen Meditations- und Weisheitsschulen geht es darum, bewusst, statt im Tiefschlaf durch´s Leben zu gehen. Das ist die Zielsetzung auch der Traumarbeit. Verstehen sie jetzt weshalb die Integration der Information des Unbewussten ins Bewusste so wichtig ist ?! Es ist übrigens nachgewiesen, dass wir tagsüber mehrfach in einen kurzen Traumähnlichen Zustand verfallen, für einen Bruchteil von Sekunden, so als bräuchten wir dies physiologisch. Auch kennen wir das Tagträumen, das Fantasieren, wenn wir im Stressbehaftet sind. Wir schweifen zwischendurch gerne ab, weil es angenehmer und uns leichter fällt, als die Bemühung „wach-zu-bleiben“. In diese Zustände, wie auch im nächtlichen Traum fallen wir automatisch rein. In unseren Träumen spricht unsere innere Stimme zu uns, die mehr über uns weiß als unser normales Wachbewusstsein. Die größere Weisheit kommt dadurch zustande, dass das Unbewusste (oder Unterbewusste) unser Leben nicht nur rational, sondern auch intuitiv betrachtet. Die Sprache der Träume ist weiblich und ist unserer rechten Gehirnhemisphäre verwandt, die wir benutzen wenn wir Künstlerisches tun, wie Fantasiegeschichten schreiben, diese ausdenken, musizieren, plastizieren, singen, malen, Theater-oder Rollenspiele machen. Diese musischen Tätigkeiten fördern die Traumerinnerung. Weibliches drückt sich in Gefühlen, in Farben, in Bildern aus. Um unsere Träume zu verstehen müssen wir uns dieser weiblichen Stimme, den inneren Bildern und Gefühlen öffnen. Wir begeben uns primär auf den Weg des Gefühles. Aber auch der Intellekt, der Verstand hat hier seinen Platz: Er ordnet die Bilder, die Symbole, erkennt Strukturen und ist letztlich verantwortlich, dass wir Träume überhaupt sprachlich erinnern können. Sprache und Gedanken finden sich auch im Traum. Traumarbeit ist ein ganzheitliches Bemühen, bei dem Gefühl und Intellekt angesprochen werden, sich gegenseitig zu befruchten und kreativ auszudrücken. Wie deute ich meinen Traum ? Methoden Fragen Sie sich : Warum hatte ich diesen Traum in dieser speziellen Situation ? Was will er mir sagen ? Welche Verhaltens- oder Lebensweisen stellt er mir vor ? Wozu will er mich anregen ? Kaufen sie sich ein Traumtagebuch (Vokabelheft bis DA4-Größe). Legen sie es neben das Bett mit einem Stift. In der Früh, nach dem Erwachen (siehe Einschlaf- und Aufwachkultur) Schreiben sie den Traum, das woran sie sich erinnern, so auf, dass sie sich später, wenn sie es lesen, plastisch an ihn erinnern können. Sie brauchen sich nicht an alles zu erinnern, manchmal bleiben nur Fragmente übrig. Diese sollten aber möglichst genau festgehalten werden. Auch kurze Träume sollten notiert werden. Ihr Aussagegehalt ist oft prägnant. Schreiben sie alles unverfälscht auf, ohne Beschönigungen. Bleiben sie sich selbst gegenüber ehrlich ! In dem sie ihre Träume aufschreiben, verinnerlichen sie den Inhalt, sie gehen mit ihm „schwanger“, es arbeitet in ihnen weiter und lässt sie nach kreativen Lösungen suchen. Dazu muss der Traum nicht ständig gegenwärtig sein, das läuft auf der unbewussten Ebene weiter. Vielleicht taucht im Verlauf des Tages das eine oder andere Gefühl oder die Erinnerung an ein Symbol wieder spontan auf. Nehmen sie es einfach achtsam wahr. Schreiben sie alle Symbole auf :die Personen, Farben, Tiere, Gegenstände, Gebäude, Fortbewegungsmittel, Wasser, Himmel, Erde, Feuer, ein Zeichen (Dreieck, Viereck etc.) Auch ein Weg, eine Straße kann ein Symbol sein. Beschreiben sie möglichst genau. Schreiben sie wo der Traum stattfindet, den Ort. Ist es drinnen, in einem Gebäude, im Freien, in vertrauter oder in neuer Umgebung? Beschreiben sie die Lichtverhältnisse: Tageslicht/Dunkelheit(Nacht), künstliches Lampenlicht, Nebel etc. Beschreiben sie die Handlung des Traumes. Was geschieht ? Interaktion zwischen einzelnen Symbolen. Achten sie hierbei darauf ob sich ihr Taum-Ich aktiv(agierend) oder passiv(zuschauend) verhält. Beschreiben sie die räumlichen Verhältnisse: ist etwas eng, schief, hoch, weit, rechts, links, in der Mitte, oben etc. Findet eine Bewegung statt ? von wo nach wo ? Beschreiben sie ihre Gefühle, ungeachtet ob sie handelnd oder zuschauend sind. Dieser Aspekt ist im Zusammenhang mit den Symbolen sehr wichtig. SYMBOL: Kommt aus dem griechischen Symbolon und bedeutet : zusammenpassen. In unserem Sinn : sinnvoll zusammenpassen, d.h. es will eine sinngebende Aussage treffen zum Träumer, für seine spezielle Situation Ein Symbol ist ein Sinnbild mit einem emotionalem, geistigen und gesellschaftlichen Gehalt. Es will bildhaft ausdrücken, was wir nicht wahrnehmen können. Es ist der Mittler zwischen Gefühl und Intellekt. Zur Traumdeutung ist es äußerst wichtig wahrzunehmen, welche Gefühle von einem bestimmten Symbol ausgelöst wurden ! ! ! Wie empfanden sie im Traum ?Was hat das Symbol ausgelöst ? Wie empfinden sie außerhalb des Traumes tagsüber und was löst das Symbol an Gefühlen aus, wenn sie es sich wieder vergegenwärtigen ? Wo genau spüren sie diese Gefühle (Körpergegend) ? Woher kennen sie diese Gefühle ? In welcher Situation hatten sie schon mal so gefühlt ? Suchen sie eine lebendige Beziehung zu dem Symbol. Lassen sie sich von ihm bewegen! Assoziieren sie spontan, ohne lange zu überlegen zu den Symbolen ! lassen sie alle Einfälle zu ! Es gibt keine falsche Deutung. Woran denken sie dabei ?Woran erinnert sie das ? Was fällt ihnen ein zu der Farbe ? zu dem Gegenstand ? Zu der Person ? zu dem Gefühl ? Ein Symbol ist nur schwer oder gar nicht in seinem Sinnzusammenhang deutbar, wenn die Gefühle zu ihm nicht erspürt werden. Bp.: das Auto steht für Fortbewegung und für Mobilität im weiteren Sinne. Wenn sie träumen, dass sie in einem stehenden Wagen sitzen und sie erleben ein erleichterndes Gefühl, weil sie im Traum wissen, dass sie gerade viel und unter Druck durch die Straßen gehetzt sind, dann weist der Traum darauf hin, dass es Zeit wird das Lebenstempo runterzuschrauben, dass es für sie wichtig sein könnte, bei sich selbst „anzukommen“. Wenn sie im Wagen sitzend, das Gefühl haben, sie möchten von der Stelle, aber die Gangschaltung blockiert, was sie frustriert, dann weist der Traum auf die Notwendigkeit in Bewegung, in die Gänge zu kommen und sich Blockaden, die sie daran hindern anzuschauen. Wenn jemand träumt er ist allein, dann ist das nur mit einem Gefühl deutbar. Fühlt er sich dabei unbequem und hat Angst, weist der Traum auf die Notwendigkeit sich mit dem Alleinsein auseinander zu setzen, zu klären, was ihm Angst macht, bzw. Gegenmaßnahmen zu ergreifen (Kontakte, neuer Beruf etc.) Fühlt er sich erleichtert, freut sich, schreit jubelnd auf „endlich allein“ macht der Traum deutlich wie wichtig der Rückzug für die betreffende Person ist. Ein Traum kann Ihnen zeigen wie sie sich verhalten, wie sie charakterlich sind, in dem er es ihnen unverblümt zeigt. Oft neigt er auch zu übertriebenen Bildern, damit sie es deutlich vor Augen geführt bekommen. Dann weist er als Lösung in die gegenteilige Richtung. Beispiel: sie reagieren nicht auf Zerstörung oder Unrechtes, sollten sie lernen einzugreifen, sich zu wehren. Sie selbst sind zerstörerisch, eifersüchtig etc. dann sollten sie lernen dieses Verhalten zu ergründen, damit sie es ändern können. Oder er führt ihnen, genau so drastisch ein Verhalten vor, wie sie nie gewagt haben zu sein, als Hinweis in welche Richtung sie Ihr Verhalten korrigieren sollten. Beispiel : sie sind im Leben am Arbeitsplatz aggressiv, überrumpelnd, egoistisch und sie sehen Im Traum, zu ihrem Erstaunen, wie sie anderen Kaffee servieren und diplomatische Reden alten. Sie geben schnell resigniert im Leben auf und trauen sich selbst nichts zu und erleben zu ihrem Erstaunen im Traum wie sie als Johanna von Orleans, mit wehender Fahne, auf dem gallopierenden Ross als mutigste Frau aller Zeiten gefeiert werden. Wenn sie etwas im Traum erstaunt, etwas fremd vorkommt, dann sollte genau hierin näher geschaut und wahrgenommen werden. Ein Symbol kann zwei verschiedene Aussagen treffen : Der Traum über ein wildes Tieres kann bedeuten, dass sie sich Ihr unbewusstes Aggressionspotential bewusst machen sollten, sich fragen, wo schlage ich über die Strenge, wo verletze ich ? Es kann aber auch bedeuten, dass sie bisher nur als Opfer die Wut anderer erlebt haben, bisher nur gekuscht haben, aber am liebsten zähnefletschend Krallen zeigen würden. Das Verhältnis des Träumers zum jeweiligen Symbol und die damit verknüpften Gefühle im Traum sind wichtig zur individuellen Deutung. Ebenso seine momentane Lebenssituation und die speziellen Konfliktsituationen. Fragen sie sich : habe ich mich gefürchtet? Habe ich etwas begehrt ? Welche Symbole kamen vor? Welche waren zentral ? Beziehen sie das auf sich selbst, auf ihr Alltagsleben ! Grundsätzlich sollen alle Symbole eines Traumes miteinander in Verbindung gebracht werden, so wie sie sich im Traumfilm auch zeigen...... Subjektstufige Deutung : Setzen sie zunächst alle Personen, Tiere, Gegenstände, andere Symbole zu sich selbst in Beziehung. Träumen sie von ihrem Auto dann sehen sie was das Auto IN IHNEN bedeutet, als sei es ein Anteil ihres Selbstes. Das hieße ihre Mobilität. Träumen sie von einem Haus dann schauen sie sich das Haus in Bezug auf ihr INNERES Haus an. Schlafzimmer entspricht dem Schlafbereich und Sexualbereich, Keller = Tabubereich, Arbeitszimmer = Pflicht-Ordnungsbereich, Dachstube/Speicher= Verstand. Bei Personen schauen sie sich zunächst die Personen IN IHNEN an, egal ob es Familienangehörige, eigene Kinder, Freunde, Bekannte sind. Was hat derjenige, was ich bewundere und haben möchte als Eigenschaft oder was hat er, was ich ablehne oder abgelegt habe. Träumen sie von Tieren, dann schauen sie sich das Tier IN IHNEN an. Ist es wild ? ist es zahm ? welche Beziehung haben sie zu diesen speziellen Tieren ? Bei allen Symbolen, die Im Traum auftauchen, behalten sie im Auge, dass diese sie etwas lehren wollen und suchen sie die positive Bedeutung! Objektstufige Deutung: Erst danach schauen sie sich an, ob mit der Trauminformation die Gegenstände und Personen in erster Linie auch gemeint sein können. Das Traum ICH Wie verhalte ich mich im Traum ? Bin ich aktiv, d.h. agiere ICH , als Träumer im Traum ? bin ich der Handelnde ? Bin ich passiv, d.h. schaue ich als Träumer von außen, aus einer Ecke etc. nur zu? Wie kann ich meine Handlungsweise, mein Verhalten charakterisieren ? Woher kenne ich diese Handlungsweise aus meinem Leben ? Sollten sie sich im Traum eher passiv verhalten, d.h. sie erleben von sich keine Handlungsweise, sollten sie überprüfen ob der Traum sie ermutigt aktiv zu werden im persönlichen Leben, eine Angelegenheit aktiv zu gestalten. z.Bp.: sie schauen Lammfromm im Traum zu, wie jemand ihre Privat-Sammlung oder ihren Schreibtisch durcheinanderbringt. Sie erleben bei diesem Anblick Entsetzen und Trauer, möchten gerne eingreifen, fühlen sich aber blockiert, dann rät der Traum dazu sich ihr Leben auf solche Situationen anzuschauen, in denen sie sich übergangen fühlen, sogar gedemütigt fühlen. Und dazu eine andere Verhaltensstrategie zu suchen, sich zu wehren. Ihr Selbstwert wird hier auch hinterfragt. Die Frage wäre: wovor haben sie Angst ? warum können sie nicht eingreifen ? was lähmt sie ? Kreative Methoden der Traumdeutung Schreiben sie ihren Traum zuende. Manche Träume hören abrupt auf. Sie haben kein Ende. Entsprechend ihren Zielen können sie ein zufriedenstellendes Ende beschreiben. Schreiben sie ihren Traum um. Wenn sie ahnen oder gar wissen, was der Traum ihnen sagen will, schreiben sie ihn entsprechend in eine neue Geschichte um. Schreiben sie, auch in ihr Traumtagebuch, welche Ziele, Absichten, Wünsche sie haben. Was sie an ihrem Leben ändern wollen. Hierdurch können sie die Traumsymbolik besser verstehen. Wenn ein Traum sehr chaotisch ist und Richtungen angibt können sie ihn auch skizzieren. Damit stellen sie ihn aus sich heraus und er wird übersichtlicher. Beispiel: hier in der Mitte ist die Straße, die ich Nachts gehen sollte (ich hatte Angst vor etwas Unbekanntem) bevor ich links die Höhle, im Dunklen wahrnahm, zu der ich mich aber irgendwie stark hingezogen fühlte. Dann war es plötzlich Taghell und von oben rechts kam plötzlich ein kl. Flugzeug angeflogen, um mich zu retten. Aber ich wollte nicht gerettet werden, wollte links in die Höhle. Automatisch öffnete sich die Flugzeugtür, als das Flugzeug kurz rechts über mir war und automatisch griff ich mit der rechten Hand nach der Tür. Kurz bevor ich sie berühren konnte, wurde es wieder Nacht und zeitgleich kam ein kleiner Dackel von links und biss mich in den linken Fuß. Es hat mich etwas gezwickt aber ich war ihm nicht böse. Ich hatte Gefallen an seiner Frechheit. Malen und Zeichnen Ohne Anspruch auf ein ästhetisch gelungenes Kunstwerk ! Es kommt darauf an, dass sie ihren Traum und damit sich selbst ausdrücken. Es vertieft die Gefühle über den Traum. Man malt aus dem Gefühl heraus. Es abstrakt oder konkret sein. Greifen sie eine wichtige Szene, ein wichtiges Symbol heraus, das sie nicht entschlüsseln konnten. In aller Ruhe auf sich wirken lassen. Aufhängen, aufstellen und auf sich wirken lassen. Wozu regt es sie an ? welche Gefühle entstehen ? Modellieren Diese Technik eignet sich vor allem zur Darstellung einer Person oder eines Gegenstandes, mit dem sich ein intensives Gefühl verbindet. Ist es Angst, eine Begierde....welches Gefühl ? Wenn sie Angst verbinden mit dem dargestellten Gegenstand oder der Person, kann das Plastizieren bereits Angstgefühle abbauen. Lassen sie auch hier die Plastik auf sich wirken und beobachten sie ihre Gefühle und Gedanken. Bewegung und Tanz Diese Methode eignet sich besonders wenn sie Gefühle im Traum bewusster wahrnehmen wollen, wenn viele widerstrebende Kräfte, Kämpfe und Aktivitäten erlebt haben. Lassen sie ihnen freien Lauf. Drücken sie mit geschlossenen Augen ihre Gefühle über Bewegungen aus. Es geht nicht um eine künstlerisch-perfekte Darstellung, nur um die Bewusstwerdung und das Ausagieren ihrer Gefühle Die Kultur der Traumerinnerung: Oberstes Gebot : Träume ernst nehmen, als weise Instanz in Ihnen, als Ratgeber wertschätzen Bereitschaft sich mit dem Traum und sich selbst auseinander zu setzen (die Angst davor etwas erkennen zu wollen blockiert die Traumerinnerung) Die psychologischen Gründe für mangelnde Traumerinnerung: Man verdrängt aus Angst vor den Wahrheiten des Unbewussten den Trauminhalt. Vom richtigen Einschlafen : „Wie man sich bettet schläft man“ oder „ wie man einschläft so träumt man“ *Vor dem Schlaf Entspannung gönnen : Meditation oder Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen Reiki oder Fußmassage, Bad (mit Ingwer- oder Lavendelöl) Duftlampe genießen (mit Pampelmuse - oder Lavendelöl) Kräuterkissen herstellen (z.Bp.Thymian, Lavendel) *nicht Fernsehen kurz vor dem Einschlafen (Fernsehbilder rauben unsere Fantasie) *Lesen und Vorlesen vor dem Einschlafen (und wenn es nur eine Seite ist) regt unsere Bilderwelt an; je emotionaler desto wahrscheinlicher die Traumerinnerung *Schlafzimmer in freundlichen Farben, aufgeräumt und freundlich halten (kalte Farben, von Flieder bis Dunkelblau zeigen gute Wirkung) *Vitamin B6 fördert Traumerinnerung; ein Mangel blockiert die Erinnerung *Affirmation : (in eigenen Worten formulieren), wie z.Bp.: „Ich erinnere morgens meine Träume, leicht und mühelos“ *Alle Erfahrungen des vergangenen Tages in einen großen Luftballon geben (in der Fantasie vollziehen) und ins All schweben lassen *Die Nacht mit einem visualisiertem Bild (Wünsche, Sehnsüchte, Ziele) vorbereiten. Diese Bilder können vom Traum „übernommen werden“. *Inkubieren, d.h. bestellen Sie einen Traum. Wenn Sie sich eine Antwort , Lösung oder die Darstellung einer problematischen Gesamtsituation wünschen, dann wünschen Sie sich diese auch von Ihrem Traum. Sprechen Sie dies leise (und ohne Forderung) innerlich aus und stellen Sie sich die Situation so plastisch wie möglich vor. Vergegenwärtigen Sie sich Ihre Gefühle zu der Situation, bzw. Problematik so deutlich wie möglich. *Technik von Herman Hesse (erwähnt im Glasperlenspiel): Vor dem Einschlafen den Tag rückwärts durchgehen. Alles ohne Bewertung vornehmen, allerdings die durchlebten Gefühle, so klar wie möglich bewusst machen. *möglichst ohne Schlaftablette (stört tiefgreifend den Schlafrhythmus) und ohne übermäßigen Alkoholkonsum, ohne Drogen ins Bett gehen *nicht übermüdet sein Vom richtigen Aufwachen : *den Tag nicht hektisch beginnen – verdrängt die Traumerinnerung, weil neue Inhalte eingegeben werden *wenn Wecker, möglichst Intervall-Wecker oder „innere Uhr einstellen“ *2 Minuten lang, nach dem Erwachen ruhig liegen bleiben und überlegen....was war ?...welche Gefühle hatte ich ? (im Traum und jetzt, nach dem Erwachen; Gefühle können den Traum zurückbringen)...was war mein erster Gedanke ? (dieser kann das „Tor zur Erinnerung“ sein) Der erste Gedanke kann bereits die Quintessenz des Traumes bedeuten. Erhalte ich hier einen Rat ? was sagt mir dieser erste Gedanke oder ist es ein Satz, den ich geschrieben sehe oder höre ? *vorsichtig auf Einschlafseite drehen (in dieser Lage träumt man auch) und wie oben 2 Minuten ruhig wahrnehmen. *manche Menschen finden das Trinken von klarem Wasser vor dem Einschlafen (mit dem Gedanken sich an die Träume erinnern zu wollen) und wiederholt nach dem Erwachen hilfreich zur Erinnerung. Das Wasser speichert Informationen und die Traumerinnerung „gleitet“ mit dem Trinken wieder ins Bewusstsein. Andere wichtige empfehlenswerte Maßnahmen : *Das Führen eines Traumtagebuches Schreiben Sie ihre Träume in Stichpunkten so auf, dass Sie sich an sie erinnern können. Vergessen Sie nicht Ihre Gefühle in Bezug zu den Traumsymbolen zu setzen. Geben Sie jedem Traum eine Überschrift (manchmal erinnern Sie sich an mehrere Träume oder Traumabschnitte, also vergeben Sie entsprechende Überschriften, entsprechend der Thematik) Nehmen Sie eine erste Deutung vor. Was will Ihnen der Traum sagen ? worauf weist er hin ? schlägt er Ihnen eine andere Verhaltensweise vor ?Wenn Sie keine Deutung finden, lassen Sie den Traum ruhen. Beschäftigen Sie sich erst wieder am Abend mit ihm. Am nächsten Tag kann Ihnen einiges klarer geworden sein. Eine ungelöste Angelegenheit wird vom Traum sehr facettenreich immer wieder auf´s Neue präsentiert. Bleiben Sie geduldig aber bleiben Sie „dran“ mit der Traum- Arbeit. Manchmal rutscht ein Traum auch über den Tag in die Erinnerung, oder Sie erkennen in der Aktivität des Alltags plötzlich den Sinn. *Versuchen Sie zunächst alleine die Symbole und Situationen des Traumes auf sich bezogen zu erspüren, bzw. zu deuten. Erst danach können Sie ein Traumlexikon zu Rate ziehen. *Wenn Sie anfangs noch Schwierigkeiten haben einen Traum zu erinnern, können Sie auch einen Traum fantasieren, d.h. Sie denken sich eine Bildergeschichte aus. Schreiben Sie über Ihre Ziele, Visionen, Wünsche. Lassen Sie alle Einfälle zu und seien sie noch so verrückt. Drücken Sie Ihre Fantasie aus. Überlegen Sie nicht lange, schreiben Sie spontan in Ihr Traumtagebuch drauf los. Diese Bildergeschichte können Sie wie einen Traum deuten. Achten Sie auch hier auf Ihre Gefühle. Diese Technik wird Ihre Traumerinnerung fördern. *Wenn Sie mögen (eine Neigung hierzu haben) malen, singen, musizieren, tanzen Sie. Hierdurch regen Sie Ihre rechte Gehirnhälfte an, öffnen sich für die intuitive Bilderwelt und schulen so die Traumerinnerung. Abschließender Rat : Assoziieren Sie mit allen Symbolen und Gefühlen. Tun Sie es spontan und bewertungsfrei. Schreiben Sie auf was Ihnen an Einfällen kommt. Setzen sie dies in Beziehung zu ihrem Leben. Es gibt keine falschen Deutungen ! Selbst wenn ein Traum nicht ganz verstanden ist, wenn er nicht bis ins letzte Detail gedeutet wird, werden Sie durch weitere Träume weiterhin geleitet, bis Sie es begriffen haben. Oft reicht auch das Begreifen eines Traumfragmentes, eines bestimmten Aspektes, um „weiter zu kommen“. Voraussetzung ist Ihre Geduld und die Wertschätzung Ihres Traumes als persönlicher Berater. Haben Sie eine Phase in der Sie sich nicht erinnern, dann verzagen Sie nicht. Die Traumerinnerung wird sich wieder zur gegebenen Zeit einstellen. Es gibt Zeiten, in denen die Beschäftigung mit Träumen in den Hintergrund tritt, weil die Traumerinnerung wegbleibt. Das ist dann meistens der Fall, wenn wir „an der Front“ kämpfen, wenn wir mitten in Veränderungen stehen. Wenn das Leben wieder einen ruhigeren Gang einlegt, meldet sich das Unbewusste in Form von Träumen, so als wollte es sagen „ nun hast du wieder Zeit auf mich zu achten“. Bleiben Sie einfach geduldig auf „Empfang“. Überlegen Sie sich folgende Hilfen: Einer kontinuierlichen Traumgruppe beizutreten - wenden Sie sich gerne an mich. Weitere Vorträge und Seminare zu diesem Thema im internet unter www.naturheilpraxis-eigl.de (unter Aktuelles>Vorträge od. Seminare) zu verfolgen und zu besuchen Meine Deutungshilfe in meiner Praxis anzunehmen, als Leistung. Eine Viertelstunde kostet € 15,-, eine halbe Stunde entsprechend € 30,- Bücher zum Thema Traumdeutung sind unbedingt von Klausbernd Vollmar (Autor u. Diplompsychologe) zu empfehlen
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